KSK (Künstlersozialkasse) |
28. November 04 |
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Sitzung der Enquete-Kommission im Bundestag zum Thema "Zukunft der KSK". |
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Innerhalb von 24 Stunden konnte die Community 3000 Mails erzeugen an die Abgeordneten! |
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Kommentar der Frankfurter Rundschau vom 27.11.04: "Die in der KSK Untergekommenen sollten also wachsam bleiben. Vorbote bevorstehender Kürzungen war doch stets der Ruf nach schärferen Kontrollen. " |
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an Zynismus nicht zu überbieten der Artikel in der FAZ: |
Jungbusch |
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...oder kennt irgendjemand eine Künstlerin oder einen Künstler, die schon mal für ein Wochenende im Hotel Adlon mit großem Büffet, Flug und persönlichem Abhol- und Bringservice von und zu der Haustür eingeladen war?? |
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Parallelgesellschaften |
20. Nov. 04 |
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Lieber Herr Schröder, |
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Sie meinen, die Demokratie könne keine Parallelgesellschaften dulden? |
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Mein Großvater wanderte nach Berlin aus, als Urschwabe aus pietistischem Hause, was, wie Sie sicher wissen, eine fundamentalistische protestantische Strömung ist. |
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Jungbusch |
In Berlin wohnten sie in einem schwäbischen Viertel - eine Parallelgesellschaft, so parallel, dass mein Vater, in Berlin groß geworden, noch heute einen starken schwäbischen Akzent hat. |
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Und Sie, Herr Schröder, müssen aber auch bei sich selbst anfangen, sich zu integrieren. |
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Wo doch eine der stärksten Parallelgesellschaften die politische Klasse ist! Politiker wissen noch nicht mal, was ein Liter Milch kostet. Das haben Umfragen ergeben... |
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| Wie abgehoben Sie vom Rest der Welt sind, zeigen Ihre Ausführungen zu den Faulpelzen Arbeitslosen. |
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Dem Staat entgehen um ein Vielfaches höhere Summen durch Steuerhinterziehungen im großen Stil! Ich frage Sie: soll man die Steuern abschaffen, weil es so viele Steuersünder gibt, die das System ausnützen? |
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Und sollte man nicht alle Deutschen besser überwachen, wegen der rechten Terroristen, die Molotowcocktails werfen und Leute umbringen, nur weil sie nicht in ihr "deutsches Leitbild" passen? |
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Herr Beckstein, wer wird als nächstes verdammt, weil sie oder er sich Ihrer deutschen Leitkultur nicht anpasst? |
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Sündenbock |
19. November 04 |
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Heute brennt die erste Moschee in Deutschland: Molotow-Cocktail auf eine Moschee in Sinsheim. |
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Und Otto Schily will Maßnahmen gegen islamische Leute ergreifen, die Ausübung ihrer Religion kontrollieren. |
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Warum aber kein Wort gleichzeitig zu Maßnahmen gegen Rechtsradikale? Die gleichermaßen an der Gewalt beteiligt sind (in Holland) oder hier sogar angefangen haben? |
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siehe auch meine Einträge auf changing-times |
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Segregation und Integration |
12. Nov. 04 |
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Eine Studienarbeit an der Uni Trier S. 15 |
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Jungbusch |
Wer sagt eigentlich, dass sich verschiedene Bevölkerungsgruppen "integrieren" müssen? |
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Und dass nur die Ausländer seggregiert seien? |
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Die meisten, die ich kenne, leben in ihrer kleinen Welt und wissen noch nicht einmal, dass das nur ein winziger Ausschnitt ist. |
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Man lebt hübsch und sicher in seinem Häuschen, geht einem mehr oder weniger ehrenwerten Beruf nach und umgibt sich mit seines- und ihresgleichen. |
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Dass die Welt drumrum in Trümmer geht, dass Milliarden Menschen hungern, dass Menschen gefoltert werden, weil sie ihre Meinung sagen - was habe ich damit zu tun? |
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Häusser im REM |
11. Nov. 04 |
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zur Eröffnung der fantastischen Ausstellung seines Lebenswerkes in Mannheim. Symbolische Bilder, Zeichen im Alltäglichen, Kompositionen, die einen tief ergreifen. |
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In der Mitte Claude Sui, der mit mir in Mainz die Aufnahmeprüfung "Freie Malerei" gemacht hat - und als realistische Arbeit einen Melonenschnitz mit Wasserfarben ablieferte, dem er zum Schluss die Kerne aufmalte, in bester Erstklässlermanier... ...und das ist unser gemeinsamer ehemaliger Professor Klaus Jürgen-Fischer: |
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Peter Colemann (?) kam extra aus New Xork, um den Künstler zu ehren. Sein erster Satz (der nicht auf dem übersetzten Abdruck seiner Rede enthalten war), ging wohl um das Wahlergebnis in Amerika, ich habe es nicht richtig verstanden und fragte meinen Nachbarn. Welcher antwortet: ich habe es auch nicht verstanden, sonst hätte ich lauter geklatscht. |
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Der ganze Saal klatscht also zur Bushkritik, ohne es zu wissen! |
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Vanitas in Eupen |
9. Nov. 2004 |
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Eine sehr unterhaltsame Ausstellung in Belgien! Über 100 Künstlerinnen und Künstler, viele Totenköpfe, viel Amüsantes. |
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Unter den Schinken gab es Schinkenröllchen - und das ist Francis Feidler, der das Kunstzentrum IKOB aufgebaut hat! |
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...und das sind unsere Bilder, Thomas und meine. |
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Am besten gefiel mir die Installation des Bestattungsunternehmers...
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...und am zweitbesten dieser gläsern anmutende Schw**! Ein Röntgenbild... |
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Nachtwandel im Jungbusch |
30. Oktober 04 |
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...die ersten Bilder... |
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Alexander Bergmann: Flaschen (Verbindungskanal) Das - fand ich die gelungenste Installation. |
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Jungbusch |
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Der Künstler aus dem Jungbusch und die Flaschen aus dem Käfertaler Wald |
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...und die buschgirls haben ihre erste Reportage gemacht - demnächst unter buschgirls.de |
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Wieder mal typisch für das Management im Jungbusch: Alexander Bergmann ist, neben Mario di Carlo, der einzige Bewohner mit Migrationshintergrund, der sich am Nachtwandel beteiligte. Alles andere sind entweder Deutsche oder Leute von außerhalb. Keiner der ausländischen Läden konnte einbezogen werden. Wo ist da die "Bevölkerungsbeteiligung", die hochgerühmte? bei fast 70% Ausländeranteil im Jungbusch... |
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Das muss man wollen. Es braucht einen anderen Zugang zu den Leuten hier. Dafür werden aber keine Konzepte entwickelt. Weil es niemanden interessiert? |
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Kringilsárrani |
30. Oktober 2004 |
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Die Bilder von Anna Hallin - vielen Dank! |
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So schnell vorbei, und schon fast nicht mehr wahr: die Wanderreise im August im Kringilsárrani, dem Gebiet im Hochland Islands, das demnächst von einem riesigen Stauseesystem geflutet wird. |
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Lochkamera-Bilder sind zumindest entwickelt, mal sehn. |
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jetzt mehr dazu! |
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Freier Wille |
4. Oktober 04 |
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Auf dem Symposium "Turm der Sinne" in Nürnberg mal wieder nach Herzenslust wissenschaftssprache gehört - das färbt gleich ab: endlich mal wieder reden, wie einer der schnabel gewachsen ist, naja, nicht ganz, aber normal bemüht man sich ja schon, keine Fremdwörter in den Mund zu nehmen und einfache Sätze zu machen... |
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Das Thema in aller Munde: |
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nach neueren neurophysiologischen Erkenntnissen seien wir nur ein Spielball unserer Neurochemie. Freier Wille sei eine Illusion. |
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Warum dieses Thema in den Aufmerksamkeitsmodus der Medien geraten ist, wurde auf der Tagung auch thematisiert: |
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es geht um das Projekt Aufklärung. |
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Bislang hatte ich nur eine tiefe Abneigung gegen Wolf Singer und Gerhard Roth mit ihrer These von der Illusion des freien Willens. Eigentlich ist alles gar nicht so kompliziert oder komplex. Mir scheint, aus einer Mücke wird da ein Elefant gemacht. |
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Die Aufwärmung des uralten Themas eine riesige PR-Kampagne der Pharmaindustrie (Vorsicht: Verschwörungstheorie...). Dabei lässt es sich eigentlich auf das alte Leib-Seele-Probelm reduzieren: |
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Wie wird ein Gedanke zur physischen Realität? oder: wenn ich etwas höre: wo ist der Punkt, der zu einem chemischen Prozess in Gehirn und Nerven führt? Ja, die Schallwellen. Aber die führen nicht zur Handlung. Zur Handlung führt die _Bedeutung, der Sin. Und den haben Siger, Roth und Co. bslang noch nicht chemisch finden können... |
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Also: Singer und Roth interpretieren die Versuche von Libet u.a. dahingehend, dass, weil schon vor unserer bewussten Entscheidung für eine Handlung Hirnaktivitäten messbar sind, wir gar nicht frei uns zu einer Handlung entscheiden können. |
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okok, schon wieder so ein länglicher Text...und dabei ist noch nicht alles gesagt...bei Gelegenheit werde ich das auf eine eigee Seite setzen. |
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Ja ich weiß, heute hat man diese moderne Blogsoftware ;-) wo man auf der Hauptseite nur die Aufreißer zeigt, und die Lesenden dann wählen können, von welchem Artikel sie mehr lesen wollen. Da kann ich dann aber nicht mehr so viel gestalten... |
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Was hat Roger Willemsen mit Michael Moore und der neuen deutschen Rechtschreibung zu tun? |
6. August 04 |
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Ein privates Blog zitiert heute Henryk Broder, der Roger Willemsen zitiert: |
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"Ich schreibe für Neues Deutschland, weil hier die journalistische Unabhängigkeit noch waltet, die das Land in den letzten Jahren so weit gehend eingebüßt hat." |
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Das Blog heißt "Sebastian's Blog", ja, genau so geschrieben. Unter dem Artikel zu Willemsen steht ein Artikel des Spiegel, wo Michael Moore gebasht wird. Und heute gibt der Spiegel bekannt, dass er mit dem Axel Springer Verlag zur Alten Rechtschreibung zurück kehrt. |
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Mich interessieren daran 5 Dinge: |
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1. Was ist das "Neue Deutschland" genau für eine Zeitung? 2. Warum sind so viele Leute so gegen die Rechtschreibreform, obwohl sie noch nicht mal die alte Schreibweise beherrschen? 3. Warum ist der Spiegel nun auch zur alten Schreibweise zurück gekehrt? >>> 4. Wo steht mittlerweile der Spiegel, der auch noch massiv gegen Michael Moore wettert und damit für Bush argumentiert? 5. Ist Roger Willemsen ein Radikaler (oder vielleicht gar ein Terrorist)? |
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In einem Jahr wird die Rechtschreibreform verbindlich. Ich vermute mal, dass es vielen so geht wie mir, da man momentan schreiben darf wie man will (ist ja auch schön!!), tut man's auch. Genau nach den neuen Regeln schreiben tut man dann erst, wenn man wirklich muss. Deshalb schreiben momentan die meisten einfach irgendwie (ist das denn so schlimm? Wir haben doch schon immer über die kleinlichen Orthografie-Korinthen-Kacker gelästert...) |
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Jedoch scheint auf dem Feld Rechtschreibreform etwas ganz anderes ausgetragen zu werden. |
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Ein politischer Kampf, der Energien mobilisiert, die bei wirklich wichtigen Dingen nicht möglich werden. |
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Ein symbolischer Kampf, mit symbolischen Mitteln. Da sieht man's mal wieder: der Mensch braucht Symbole... Das Symbol "Rechtschreibung" steht für, ich versuch mal ein paar Bedeutungsebenen heraus zu filtern, |
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Eine Ebene mag sein: jetzt bin ich während meiner ganzen Schulzeit getrimmt und getriezt worden, diese blöde Rechtschreibung zu beherrschen, jetzt willl ich sie auch behalten. Frei nach dem Motto: mein Vater hat mich immer geschlagen, und jetzt erkenne ich, dass das auch gut so war... und gebe es natürlich auch weiter. |
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Das ist das ganze Geheimnis des absurden, so schwer verstehbaren Verhaltens: Was mir angetan wurde, kehrt sich in meiner psychische Organisation irgendwann um, ich finde es jetzt gut so und werde es dem zu Folge anderen auch antun. |
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Dann kommt noch das Beharrungsverhalten dazu, die Trägheit des Gehirns. Ich habe das auch: ich rechne immer noch in D.Mark, sonst weiß ich nicht, wie viel eine Sache wert ist. Trotzdem aber gefällt mir die EURO-Idee. Es dauert halt eine Generation...Ich ertappe mich auch imme rwieder dabei, wie ich mich wundere, wie die jungen Leute in den Neuen Bundesländern sich so schnell umstellen konnten - dabei ist der Fall der Mauer schon 15 Jahre her und die jungen Leute kennen das alte System ja gar nicht mehr... |
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Die Rechtschreibreform zu unterstützen, ist mittlerweile ein Symbol. Ein Symbol für Anti-Links. Stefan Aust nennt in guter alter Rechtsverdreherei die Gesetzesmacher der Rechtschreibreform totalitaristisch. Gedächtniszitat: "wie in George Orwell, Neusprech von oben verordnet". Also: Wir schimpfen unsere Gegner Faschisten, um davon abzulenken, wie weit wir mittlerweile selbst nach rechts gerückt sind. |
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Überhaupt, der Spiegel ist in seinen Argumentationen derart billig-polemisch geworden - ich habe den Wandel gar nicht so mitgekriegt! ich kann den Spiegel schon Jahre nicht mehr lesen, wegen seines Stiles, aber jetzt - |
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Beispiel Rechtschreibreform: Früher seien die Regeln intuitiv gewesen, heute müsse man sich an einem abstrakten Schema orientieren. Das ist so billig wie durchsichtig. Die deutsche Rechtschreibung ist mit so vielen Ausnahmeregeln behaftet, dass es besonders schwierig ist, alles richtig zu erlernen. Die Regeln haben sich durch die Reform halbiert! Was das Intuitive angeht - Beispiel: was ist daran intuitiv, dass man, alte Regel, Infinitivsätze ohne Erweiterung ohne Komma schreibt und solche mit erweitertem Infinitiv, mit Komma? |
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lassen wir das. |
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Nur noch kurz, der Vollständigkeit halber, zu "Neues Deutschland". |
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Das Neue Deutschlnd ist so abhängig oder unabhängig wie die Süddeutsche (SPD-Besitz), die Frankfurter Rundschau (SPD-Besitz) oder..., die deswegen noch lange keine Parteiorgane sind. Im übrigen ist die PDS eie demokratische Partei... |
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...und Willy Brandt war kein Vaterlandsverräter, weil er in der Nazi-Diktatur nicht in Deutschland geblieben ist... |
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und was den "Faktencheck" zu Fahrenheit von Michael Moore im Spiegel angeht... |
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![]() www.michael-moore.com |
...gleiches Argumentationsniveau wie oben. Beispiel: Der Spiegel schreibt: "Was hätte Bush in der Schule tun sollen?" und nennt 2 Alternativen "Eine klassische Loose-Loose-Situation." Dabei, ganz einfach (es gibt immer mehr als 2 Lösungen!), hätte er einfach aufstehen müssen, sagen, dass er der Nachricht über eine Katastrophe nachgehen müsse, rein in den Jet, ab in sein Büro und seinen Job tun! Niemand hätte ihm das übel angekreidet! |
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Frauen hierarchiesüchtig? |
8. Juli 04 |
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Das muss ich auch noch loswerden... Gertrud Höhler in einem Fernsehbeitrag über Frauen in Führungspositionen. |
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Die Vorzeige-Karrierefrau und Frau-und-Karriere-Vordenkerin outet sich. |
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und jetzt stellt sie die Erkenntnisse der Genderforschung auf den Kopf! |
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Ihre Thesen: |
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1. Frauen wollen Platzhirsch spielen. 2. Frauen können heute nicht mehr das KinderKriegen als Ausrede benutzen (weil Frauen ja kaum noch Kinder kriegen) 3. Frauen sind zu faul, Führungspositionen zu erkämpfen. |
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Kann man so mit einem Handstreich 30 Jahre Frauenforshcung vom Tisch wischen? Rollback auf allen Kanälen... |
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1. Alle Untersuchungen, auch heute noch, zeigen, dass Frauen sich in einer Gruppe eben gerade kooperativer und hilfsbereiter zeigen, während Männer erst die Hackordnung ausfechten müssen. 2. Warum bekommen wohl Frauen keine Kinder mehr? Und was ist mit den Frauen, die Kinder wollen oder haben; für die ist es auch keine Schwierigkeit, Kind und Karriere zu vereinen? 3. Der Moderator zitierte aus einer Studie, die Frauen in hohen Führungspositionen (in den USA, da gibt es sowas) interviewte: was es brauche, um in hohe Ränge zu kommen. Die Antwort von Führungsfrauen war: "Gnadenlos hart gegen dich selbst und gegen andere sein." Liebe Gertrud Höhler, haben Sie schon mal was von struktureller Diskriminierung gehört? dass Frauen oft die traditionell männlichen Werte nicht ausfüllen wollen? man aber mit den traditionell weiblichen Werten in einer nach männlichem Rollenverständnis strukturierten Geschäftswelt keine Chance hat? Und dass es nicht nur Frauen sind, aber wesentlich häufiger natürlich, die keine Lust haben, gnadenlos hart zu sich selbst und anderen zu sein? |
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Im Jungbusch tut sich was... |
6. Juli. 04 |
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...nur, wo bleibt die Umsetzung der Empfehlungen der Expertise? |
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Die Stadt Mannheim hatte letztes Jahr bei dem Kölner Professor Herbert Schubert und seinem Forschungsteam eine Expertise für ein Gesamtkonzept für die Organisation und Programmierung des Quartiersmanagements in Auftrag gegeben. Eines der drei darin bearbeiteten Gebiete ist der Jungbusch. |
Jungbusch |
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Auch Workshops wurden für die drei mit Quartiersmanagement versehenen Stadtviertel in Mannheim durchgeführt. Im Jungbusch fand er am 11. 12. 2003 statt. 12 Menschen nahmen teil, davon immerhin 3 - 4 Bewohner. Ansonsten eben hauptsächlich, wie auch in den anderen Stadtteilrunden, Menschen der Verwaltung, alle von außerhalb. Eingewanderte, die hier über 70% der Bevölkerung darstellen, - keine. Wie kann da der Koordinierungskreis die Aufgaben eines Quartiersbeirates übernehmen, wie in der Studie empfohlen? |
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Zwei der Empfehlungen der Studie: |
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"Ein Arbeitskreis, der speziell auf die interkulturellen Standards der Migranten/Migrantinnen zugeschnitten ist, wird empfohlen, weil es erfahrungsgemäß nur schwer gelingt, diese zur Mitarbeit in einem übergeordneten und korporatistisch organisierten Gremium zu gewinnen. Der Ganzheitlichkeit der Quartiersentwicklung ist Rechnung zu tragen, dh der Berücksichtigung der Interessen und unmittelbaren Probleme der Bewohnerinnen und Bewohner ist ein mindestens ebenso hoher Stellenwert zuzugestehen wie der Aufwertung des Quartiers durch städtebauliche Maßnahmen im Rahmen des Stadtjubiläums 2007." |
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Eigentlich auch als Anliegen von Seiten der Workshopteilnehmenden formuliert, bleibt bei den "aktuellen Prioritäten der Arbeit im Quartier" nichts davon übrig. |
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Leider nicht nur Theorie im Workshop - |
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Ich wohne hier, ich engagiere mich hier, ich nehme teil am öffentlichen Leben im Jungbusch - |
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- von Ansätzen oder Konzepten, wie man die Bevölkerung beteiligen könnte, ist nichts zu sehen. |
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Abgesehen vom geplanten Internationalen Frauentreff, aus dem auch keine Beteiligung von eingewanderten Frauen an der Gestaltung des Jungbsuch erwächst; abgesehen von ein paar Kunstprojekten, die an sich gut sind, auch einen gewissen Imagegewinn für den Jungbusch bringen, jedoch die Bevölkerung nicht erreichen - ketzerisch gesagt, es ist Künstlerförderung aus Mitteln der Stadtteilförderung. |
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Jungbusch |
Oder was ist eine Lichtskulptur für 30 000 EUR, die am ersten Tag schon zerschmissen wird, da der Künstler auf die Umstände des Ortes nicht einging, und von niemandem wahrgenommen wird? Nichts gegen diese Projekte als Kunst; aber bitte nicht unter dem Thema (und dem Geldfluss) Bewohnerbeteiligung und Stadtteilentwicklung. |
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Es gab schon einmal einen wirklichen Ansatz zur Bewohnerbeteiligung: die Gruppe "spacewalk" wurde eingeladen, ihr Konzept vorzustellen; danach noch einmal, um konkret Vorschläge für einen Einsatz zu machen - dann ward nichts mehr von ihnen gehört. |
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Diese Gruppe von KünstlerInnen, ArchitektInnen und anderen Fachleuten macht eine ganz besondere Art von Stadtteilentwicklung: |
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Die Gruppe SPACEWALK arbeitete zB im Rahmen der Quartiersentwicklung Wolfsburg Westhagen mit Theater-, Medien-, Film- und Eventbezogenen Ansätzen vor allem zur aktiven Beteiligung von Eingewanderten am gesellschaftlichen und politischen Geschehen in dem Wolfsburger Stadtteil. |
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Und zwar ziehen die space walker dorthin, wo sie tätig werden, sie sind vor Ort und nehmen teil. Dann gehen sie aktiv auf möglichst jede einzelne Bewohnerin und Bewohner zu, mit einem künstlerischen Konzept. Und veranstalten daraus hervorgehend Feste. |
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Und noch eine deutliche Empfehlung der Expertise hat keinerlei Wirkung gezeitigt: |
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"...insbesondere ist dabei die Abgrenzung des Quartiersmanagements Jungbusch zu der Arbeit und den Zielen des Gemeinschaftszentrums zu berücksichtigen. Die Interessen der Einrichtung sind von den Interessen des Quartiers zu unterscheiden. Die Unterschiede in den Aufgabenbereichen von Quartiersmanagement und Gemeinschftszentrum sind klar zu definieren und deutlich voneinander abzugrenzen." |
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Girls, e-Europe and Donegal... |
21. Juni 04 |
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Es war ganz toll auf der Konferenz "e-Europe4all" in Derry/Londonderry (N Irland) wo ich mit meinem "Pattern Project" >> eingeladen war. Die Veranstalter supernett und engagiert, viele interessante Leute getroffen, und spannend, wie die Zukunft gestaltet wird. |
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Dann noch zwei Tage in Donegal herumgefahren... |
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...und zB die Zöpfe der Mädchen bewundert. Das ist jetzt also wieder hip! |
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Endlich wieder ein Bild... |
29. 5. 04 |
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wenn's aber auch soooooo schön ist im Garten! |
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Das wächst echt mitten in Mannheim im Hinterhof! in zwei Jahren aus Samen aus dem Wald gezogen... |
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Und hier, die Gloria Dei, obwohl fast keine Sonne, nur im Frühjahr, bevor die Kastanien Blätter haben. Jungbusch |
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Otto Mühl turns to poison... |
6. Mai 04 |
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...ein Gespräch mit Otto Mühl im renommierten Kunstforum. Er wurde ja nur 7 Jahre verknackt "wegen strafbarer Handlungen gegen de Sittlichkeit". Dass es um Sex mit Minderjährigen ging, bleibt unerwähnt. |
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Um der Kunst willen darf man also alles? Wer das kritisiert, ist so rechts wie die Boulevard-Blätter, die sich aus ganz anderen Gründen auf das Thema stürzen? |
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Wie bei der Ausstellung "When love turns to poison" im Kunsthaus Bethanien in Berlin. |
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Die Bilder sind teilweise reine Erotikdarstellung. Das wäre ja noch wünschenswert, wir möchten gerne (mit Otto Mühl), dass Sexualität frei sei wie Essen und Trinken. |
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Aber nicht auf Kosten anderer! |
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Und hier wird eindeutig mit Pädoerotik hantiert. Man kann davon sogar Beispiele auf der website sehen. Unverschlüsselt, einfach wie Softpornofotografie. |
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Nun erklärt die Bezirksbürgermeisterin Frau Cornelia Reinauer, dass, wer Böses dabei denkt, es den Nazis und ihrer Diffamierung von Kunst als "entartet" gleichtut. Was sie vergisst: dort wurde der Kunst_Stil zensiert, die Qualität der Kunst in Frage gezogen. Hier, wie bei Otto Mühl, geht es nicht um Qualität oder Stil. Es geht um die gegenständlichen Inhalte. Es geht um den männlichen Blick. Auch wenn Künstlerinnen ihn einsetzen. Die Frau, die sich selbst fast nur von außen wahrnimmt, als Objekt, mit den Augen des Mannes. Die versprochenen Kommentare, die erklären sollen, dass das Ganze kritisch gemeint sei, wurden auch nicht angebracht. |
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Das Kunstforum bespricht auch diese Ausstellung. Und zieht nunmehr die künstlerische Qualität in den Dreck! Mit Argumenten, die auf jede fünfte der besprochenen Ausstellungen genau so passen würden. In einem herablassenden, zersetzenden Stil, den ich so im Kustforum bei Ausstellungsbesprechungen noch nie gelesen habe. |
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Da scheint es wirklich um etwas zu gehen. Man lese die Liste der Unterzeichner des Aufrufs zur Rettung der Ehre der ausstellenden KünstlerInnen. Einen davon habe ich kennengelernt als Mitorganisator einer Berlinrundfahrt der anderen Art: Wolfgang Müller. Das "andere" war, dass es eine Tour zu Schwulenorten war. Dagegen ist nichts einzuwenden, nur sollte man das dann auch sagen. Die Tour war trotzdem interessant. Und mir kann man jetzt Schwulenhass vorwerfen, wenn man meine Gedanken umdreht... |
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Software-Patente ... |
20. 1. 04 |
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...noch ganz schnell, wegen der Brisanz. |
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Die erste Runde ist zwar bei der EU abgeschmettert, aber zahlreiche EU-Parlamentarier und auch das deutsche Bundesjustizministerium möchten das so schnell es geht ändern und Art.52 EPÜ (der Softwarepatente verbietet) ersatzlos abschaffen. |
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Was in Amerika schon selbstverständlich ist... |
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Es handelt sich hierbei wohlgemerkt um einfachste software-Stückchen, wie Karteireiter-Darstellung, Warenkorb, soundtrack abspielen etc. |
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Fernsehen... |
20. 1. 04 |
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kann man ja auch kaum noch... |
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"Sternflüstern" im Zweiten. Zwei Familien werden nach Sibirien geschickt. |
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Nein, diesmal nicht in die Verbannung, sie sollen mal so leben wie die armen einfachen Menschen dort. Um zu sehen, wie lange sie es aushalten. |
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So 'ne Art Big Brother, gab es doch schon mit diesem Schwarzwaldhaus, wie romantisch... |
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Welche Erfahrung sollte man da machen können? wenn man jederzeit weiß, man kann ja weg? und bringt ganz andere Voraussetzungen mit als die Leute, die dort leben? |
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Ein Leben in Armut sei das dort, wird gesagt. wie schlimm, wie schrecklich. |
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Armut ist relativ. Arrogant ist es, diese Art von Armut so herab zu würdigen. Es ist etwas Anderes dort, wo Menschen hungern müssen. |
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Also sie kommen da in einem Haus an, das sie nun bewohnen sollen. Sie finden es "voll krass". Für russische Verhältnisse ist es groß, geräumig, sehr gut ausgestattet und penibelst ordentlich und sauber, mit einem Wort: überhaupt kein russisches Haus. |
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Interessant, dass Franz Alt auf seiner Sonnenseite diese Serie als Tipp gibt! >>> wär ja mal wieder was für "Von links nach rechts", naja, wenn ich dann wieder dazu komm, arbeite ich den Franz Alt mal auf... |
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Gertrud Schrenk
Jungbusch Str. 15
68159 Mannheim
wishbone@gertrud-schrenk.de
www.gertrud-schrenk.de